Abhyanga
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Öl-Ganzkörpermassage (siehe Ayurveda)
Aerobic
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Aerobic ist Herz-Kreislauftraining mit Musikunterstützung. Während des Trainings werden verschiedene Schrittfolgen an die Musik angepasst, wobei der ganze Körper beansprucht wird. Auch andere Trainingsformen wie Bodystyling, Step-Aerobic und Bodyshaping arbeiten mit Grundelementen aus Aerobic. Verschiedene Hilfsgeräte (Kleinhanteln, Gummibänder u.a.) können den Trainingseffekt erhöhen und Variationen bieten.
Das Wort aerob stammt aus dem Griechischen und bedeutet „auf Sauerstoff angewiesen“. Aerobic ist demnach ein Training, das im Sauerstoffüberfluss stattfindet und nicht zu anstrengend ist. Im Englischen ist das Adjektiv aerobic in den 60-er Jahren zum Nomen geworden: aerobics, wahrscheinlich in Anlehnung an das Wort gymnastics. Der Begriff wurde von Kenneth H. Cooper, Sportmediziner und Astronautentrainer, durch das im Jahre 1968 erschienene Buch "Aerobics" verbreitet. Cooper propagierte Herz-Kreislauftraining zur Steigerung der Fitness und sein Buch löste die Joggingwelle aus. Erst die Amerikanerin Jacki Sorensen vermischte Joggen (auf kleinstem Raum) mit tänzerisch-gymnastischen Bewegungen, nahm Musik hinzu und gilt seither als Urheberin des Aerobic Dancing und somit von Aerobic.
Buchtipps:
Richtig Aerobic
Von Wolfgang Mießner
Blv Verlagsgesellschaft, 2002
ISBN 3405162726
„Step-Aerobic“
Von Iris Pahmeier, Corinna Niederbäumer
Meyer & Meyer Verlag, 2004
ISBN: 3891247982
Zusatzinfos:
AHA-Fruchtsäuren
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Alpha-Hydroxy-Säure (alpha-hydroxy-acid). In der Natur hauptsächlich in Obst vorkommende Säure, die in der Kosmetik zum Peeling der Hautoberfläche benutzt wird.
Akupressur
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(lateinisch etwa: "spitzer Druck"): eine Druckbehandlung definierter Hautpunkte, in der Regel mit Hilfe der Fingerkuppen. Dieses alternative Therapiesystem basiert auf altem Wissen, wie es zum Beispiel in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) überliefert ist. Danach zirkuliert im Körper Energie auf so genannten Meridianen. An der Hautoberfläche befindet sich ein Netz von Punkten, an denen diese Energie beeinflusst werden kann. Die Meridiane und Punkte haben Entsprechungen zu bestimmten Organen und Körperteilen; durch die Akupressur lässt sich Einfluss auf diese Partien nehmen.
Akupressur kann als Selbsthilfe erlernt werden und eignet sich auch als wirkungsvolle Ergänzung anderer Therapieverfahren. Allerdings empfiehlt sich im Falle einer Eigentherapie von andauernden Schmerzzuständen zuvor eine Klärung der Ursachen durch den Arzt: Es besteht sonst die Gefahr, dass mit der Unterdrückung der Schmerzen behandlungsbedürftige Erkrankungen übersehen werden. Shiatsu ist die japanische Variante von Akupressur.
Akupunktur
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(lateinisch etwa: "spitzer Stich"): ursprünglich chinesische Heiltherapie, die auf der Theorie der Meridiane (Energiebahnen) und der über den ganzen Körper verteilten Energiepunkte beruht. Diese Punkte werden durch einen Einstich mit feinen, biegsamen Nadeln stimuliert, wodurch nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Lebensenergie Qi in Fluss gebracht bzw. in einem vom Therapeuten gewünschten Sinne beeinflusst wird. Die Akupunktur gehört in die Hände erfahrener und geschulter Ärzte bzw. Therapeuten; sie kann sehr wirksam sein z.B. in der Behandlung von Schmerzzuständen, Suchtkrankheiten u.a. So wird z.B. bei Operationen in chinesischen Kliniken und Arztpraxen mithilfe der Akupunktur teilweise auf den Einsatz von Narkosemitteln verzichtet. Vor allem in der westlichen Heilkunde kommen statt Nadeln auch Strom- bzw. Laser-Impulse zum Einsatz (Elektro- bzw. Laserakupunktur).
Alexander-Technik
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Ein therapeutisches Körpertraining, das der bewussten Lösung von Verspannungen des Körpers und dem Wiedererlernen einer Haltung dient, die eine maximale Beweglichkeit bei minimaler Belastung ermöglicht. Das Verfahren entwickelte der australische Schauspieler Matthias Alexander (1869 – 1955), nachdem ihm auf der Bühne immer wieder die Stimme versagte. Neben einer ausgewogenen Körperhaltung kann die Alexander-Technik auch das psychische Gleichgewicht wieder herstellen. Sie geht u. a. davon aus, dass die Stellung von Kopf, Nacken und Wirbelsäule zueinander die innere und äußere Haltung beeinflusst. Die Übungen werden insbesondere für Menschen angeboten, die ein berufliches Interesse an einer guten Körperhaltung und Stimmführung haben, außerdem bei verspannter Körperhaltung, Beschwerden infolge von Störungen des Bewegungsapparates und zur Linderung von Stress, vegetativen und psychosomatischen Beschwerden, Neurosen, Angstzuständen und Depressionen.
Quelle:
Stiftung Warentest
Die Andere Medizin
ISBN 3-937880-08-9
Algentherapie
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Die Behandlung beginnt mit einem Bad in einer professionellen Hydromassagewanne. Hier entspannt man, die Muskulatur lockert sich, die Poren der Haut werden aufnahmefähiger. Nun folgt eine Algenpackung mit anschließender Schwitzkur. Diese Methode kann bei Kreislaufproblemen helfen und gegen Muskelerschlaffung und Fettpolster wirken. Mit ihrer Hilfe können vermehrt Toxine (Giftstoffe) über die Haut ausgeschieden werden. Zusätzlich wird es der Haut ermöglicht Spurenelemente aufzunehmen, die der Regeneration der Hautfunktionen dienen können. Die Wirkung der wertvollen Algen-Inhaltsstoffe verspricht eine Stärkung des Immunsystems sowie eine intensivere Anregung des Stoffwechsels und Durchblutung, somit eine Steigerung der Vitalität.
Siehe auch Thalasso
Buchtipp:
„Algen- und Thalassotherapie“
Von Ingried Hobert
Verlag Heinrich Hugendubel,1999
ISBN 3720520870
Aloe Vera
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Das Liliengewächs Aloe vera gehört zu den alten und lang erprobten Heilpflanzen. Seit über 6.000 Jahren ist ihre Wirkung bekannt; sie wird in Form von Pflanzenauszügen oder Säften zur Therapie eingesetzt. Heute hat man dieses altbewährte Naturheilmittel wiederentdeckt und entwickelt neue Methoden des Anbaus und der Anwendung. Die Anwendungsgebiete reichen von Akne über Gelenkschmerzen bis hin zu Migräne und Zellulite. Tatsächlich ist die Aloe Vera gleichsam eine kleine „Hausapotheke": Es wird berichtet, dass ihr innerer Saft Schnittwunden heilt, Verbrennungen, Sonnenbrand und Mückenstiche lindert, gegen Akne und Haarausfall hilft, gut tut bei Magenbeschwerden und vielem mehr. Jedoch gibt es bis heute bei uns noch keine schulmedizinisch gesicherten Kenntnisse über die breite therapeutische Wirksamkeit der Aloe vera. Eine ihrer herausragenden Eigenschaften scheint es zu sein die Entgiftung des Körpers zu unterstützen.
Quellen:
Aloe-Vera-Bio-Frischblatt
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Die Grundlage aller Aloe-Vera Produkte – sind die Aloe-Vera-Blätter. Das schwertförmige Blatt ist etwa 300-600 Gramm schwer und reicht für eine Person ca. eine Woche.
Siehe auch Aloe Vera
Anti-Aging
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Der aus dem amerikanischen Sprachgebrauch eingeführte Begriff ("gegen das Altern") beschreibt das Ziel Alterungsprozesse einzuschränken oder umzukehren. Negative Begleiterscheinungen des Älterwerdens - darunter auch altersbedingte chronische Erkrankungen - sollen in ihrer Intensität und in ihrem Ausmaß vermindert und in ihrer zeitlichen Entwicklung verlangsamt werden. Dahinter steht eine These aus der Altersforschung, nach der ein Mensch aufgrund seiner genetischen Veranlagung eigentlich ein Lebensalter von 120 Jahren und mehr erreichen könne. Alterungsprozesse seien vor allem eine Folge von Zellschädigungen, denen man mit gezielten Methoden begegnen solle.
In den USA hat sich dieser Bereich der Medizin zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt. Zu Beginn der Behandlung werden in einer ausführlichen Untersuchung Gesundheitszustand, Blut- und Hormonstatus sowie das biologische Alter festgestellt; daraus wird ein Therapieplan entwickelt. Grundlage dieser Therapie sollte stets ein gesunder Lebensstil sein, der die aktuellen Erkenntnisse der Gesundheitswissenschaften berücksichtigt: ausgewogene Ernährung, gesunde Bewegung, gelassener Umgang mit Alltagsstress, Mentaltraining u.a.
Hinzu kommen gezielte Gaben von Mitteln zur Nahrungsergänzung wie z.B. Vitamine und Mineralstoffe. Auch kosmetische Mittel bis hin zur Schönheitschirurgie werden vorgeschlagen. Der Einsatz von Hormonen spielt in vielen Behandlungsplänen eine zentrale Rolle. Da es sich dabei um ein junges, teilweise kontrovers diskutiertes Wissensgebiet handelt, sollte diese Behandlung erfahrenen Spezialisten vorbehalten bleiben.
Zusatzinfos:
www.bleibjung.de
Aqua-Aerobic
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Bei Aqua-Aerobic wird versucht, Trainingsinhalte aus der Aerobic im Wasser nachzuahmen. Der Kursleiter steht in den meisten Fällen außerhalb des Beckens und macht die Übungen vor. Aqua-Aerobic dient nicht nur der Stärkung und Kräftigung der Arm- und Beinmuskulatur – auch das Herz-Kreislauf-System wird trainiert.
Siehe auch Aqua Training und Aerobic.
Aqua-Balancing
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Aqua-Balancing ist Tiefenentspannung im körperwarmen Wasser. Der Körper schwebt auf dem Wasser, da er auf Grund von Auftriebshilfen im Nacken und unter den Kniekehlen vom Körpergewicht befreit ist. Nicht nur die Wirbelsäule kann sich auf diese Weise gut erholen, auch das Gefühl schwerelos dahinzugleiten führt zu einer wohltuenden Entspannung. In einem zweiten Schritt können die Auftriebshilfen weggenommen werden, ein Therapeut/Partner stützt stattdessen den im Wasser "Schwebenden", der unter Wasser angenehme Entspannungsmusik wahrnimmt, und lässt ihn durch das Schwimmbecken gleiten. Aqua-Balancing kann gegen Stress, Gelenkbeschwerden, Migräne und Kopfschmerzen helfen.
Siehe auch Aqua-Training
Zusatzinfos:
www.aquabalancing.de
Aqua-Fitness
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auch Aquatraining, Aqua-Aerobic, Wasser-Gymnastik - Gymnastikmethoden, welche sich die physikalischen Eigenschaften des Wassers zunutze machen: Wirbelsäule, Gelenke und Sehnen werden geschont, die Muskulatur des gesamten Körpers einschließlich der Atmung wird gleichmäßig belastet und damit trainiert.
siehe auch www.planetsenior.de/aquafitness/
Aqua-Training
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Eine sportliche Trainingsform, die im Wasser durchgeführt wird. Dabei werden Übungen vom Land ins Wasser „kopiert“. Trainiert wird in einem Becken, in dem jeder stehen kann. Durch den starken Wasserwiderstand ist das Training unter Wasser fünf Mal effektiver als an Land. Der Auftrieb lässt den Körper im Wasser schweben und an Gewicht verlieren, Gelenke, Muskeln und Wirbelsäule werden geschont. Durch den Einsatz von Zusatzgeräten (z.B. spezielle Schwimmhandschuhe oder Schwimmbretter) kann die Intensität des Aquatrainings gesteigert werden, alle großen Muskelgruppen werden beansprucht. Geeignet ist Aquatraining für jeden - vom Freizeitsportler über den Leistungssportler bis hin zum Reha-Patienten, denn nach Verletzungen gewöhnt sich der Körper unter Wasser viel schneller und schonender wieder an Bewegungen als an Land. Aquatraining gilt als eie sehr angenehme und schonende Trainingsform und ist vielseitig. Verschiedene Varianten wie zum Beispiel Aquaerobic oder Aquajogging bieten für jeden Typ das richtige Programm.
Zusatzinfos:
www.werde-gesund.info/therapie/Aquatraining
Buchtipp:
„Aquajogging“
Von Kurt Wilke/ Jutta Fessler
Limpert Arbeitsbücher Sport, 1999
ISBN3785316224
Aroma-Dampfbad
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Bei einer Temperatur zwischen 43 und 46 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent nimmt man den wohltuenden Dampf in den Atemwegen, den Bronchien und auf der Haut wahr. Das Dampfbad unterscheidet sich von den klassischen Dampfbädern durch natürliche Aromadämpfe. Es kann die Durchblutung fördern sowie das Immunsystem stärken. Ebenso können die verwendeten Essenzen so gewählt werden, dass sie z. B. beruhigend, anregend oder lindernd bei Atembeschwerden wirken.
Aroma-Ganzkörpermassage
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Ätherische Öle werden mit klassischen Basisölen gemischt und sanft in die Haut einmassiert. Nicht nur dort entfalten sie ihre wohltuende Wirkung. Die verschiedenen Düfte haben unter Umständen auch eine positive Wirkung auf die Psyche. Ob Entspannung oder Anregung gewünscht wird – aus einer umfangreichen Palette können die passenden Duftstoffe für die unterschiedlichsten Bedürfnisse ausgewählt werden.
Aroma-Meersalz
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Eine Aroma-Meersalz-Anwendung kann den Körper entschlacken und entgiften – u.a. wenn es im Verlauf einer Massage auf den Körper aufgebracht wird. Das dabei verwendete Salz wird in so genannten Salzgärten aus dem Meer gewonnen. Hierbei wird das Meerwasser an den Küsten verschiedener südeuropäischer Länder in künstlich angelegten Becken aufgefangen. Der Wind und die Sonne sorgen dafür, dass das Wasser verdampft. Was zurückbleibt, ist das Meersalz. Anreichert wird das Meersalz mit ausgewählten Aromaölen, die aus Pflanzen gewonnen werden. Die Kombination aus Meersalz und Aromaölen sowie der angenehme Geruch der Öle können nicht nur zu einer tiefen Entspannung führen, sondern auch zu der gewünschten Entschlackung und Entgiftung des Körpers beitragen.
Aromabad
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Beim Aromabad wird mit ätherischen Ölen gearbeitet, die durch ein Destillierungsverfahren aus Pflanzen gewonnen werden, z.B. aus Thymian, Rosmarin oder Kamille. Dabei liegt man wie in einer größeren Badewanne. Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. So führt das Aromabad zu einer angenehmen Entspannung und sensibilisiert für die Pflanzendüfte. Außerdem kann ein Aromabad das Gewebe straffen, bei der Entschlackung des Körpers und bei Hautproblemen helfen.
Siehe auch Aromatherapie
Zusatzinfos:
http://www.toppharm.ch/rubrik/komplementaermedizin/alternativmedizin/6.html
Buchtipps:
„Duft Meditation“
Von Barbara Bernath-Frei
Kösel Verlag, 2001
ISBN 3466344344
„Ätherische Öle für Beauty & Wellness“
Von Maria M. Kettenring
Ludwig Verlag, 2003
ISBN 3778751182
Aromafußbad
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Für ein Aromafußbad wird das Wasser mit ätherischen Ölen angereichert. Je nach Notwendigkeit oder Vorliebe werden verschiedene aus Pflanzen gewonnene Öle zugesetzt. Der Nutzen: Das Aromafußbad kann zu einer erhöhten Durchblutung in den unteren Extremitäten führen, vitalisieren, entspannen und Fußbeschwerden lindern, die durch die Belastungen des Alltags entstehen.
Aromatherapie
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Die Verwendung von Duftstoffen mit dem Ziel der Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Befindlichkeitsstörungen. In der Aromatherapie werden - in der Regel verdünnte - ätherische Pflanzenöle verwendet, im Idealfall sind diese natürlichen Ursprungs. Ein breites Sortiment steht für die verschiedensten Indikationen zur Verfügung. Bekannt sind zum Beispiel die desinfizierenden und antiseptischen Wirkungen von Kamillen-, Nelken- oder Zitronenöl. Andere Substanzen wirken krampflösend, entspannend oder anregend. Aromen sollen auch auf der "feinstofflichen Ebene" wirken und so die seelisch-geistige Harmonisierung bewirken. Naturwissenschaftlich lässt sich dies nicht nachweisen.
Erste Hinweise auf angewandte Aromatherapie findet man ca. 4.000 v. Chr. in der ägyptischen Heilkunde. Im 13. Jahrhundert erlebte die Methode in Frankreich einen Höhepunkt, geriet jedoch wieder in Vergessenheit. Durch den Trend zur Naturmedizin und alternativen Heilmethoden wurde dieA romatherapie in den letzten Jahren wieder entdeckt. Die Aufnahme der Wirkstoffe erfolgt über die Nase, über die Mund- und Rachenschleimhäute oder über die Haut. Die Wirkstoffe werden z.B. inhaliert, aufgetragen (auch als Wickel), einmassiert, als Badezusatz verwendet oder durch Verdampfen z.B. in der Sauna bzw. Vernebeln im Raum verteilt. Die Anwendungen können auch kombiniert werden.
Buchtipp:
Monika Werner, Ätherische Öle, Gräfe und Unzer Verlag (2000)
Asanas
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Muskelübungen, siehe auch Yoga und Chikitsa Yoga
Atemtherapie
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Die Atemtherapie ist ein psychosomatischer Ansatz und wird in verschiedenen Feldern angewendet, u.a. bei Herz-Kreislauf-Störungen, Migräne, Bronchitis oder psychosomatischen Störungen. Hervorgegangen ist sie aus Zweigen des fernöstlichen Atemwissens sowie aus Elementen des Tanzes und der Gymnastik sowie aus der Psychotherapie. Ihr Wissen wird vor allem im Einzelsitzungen vermittelt und erfasst den Menschen in seiner Ganzheit. Ziel ist es dem eigenen Atem zu lauschen, ihn bewusst zu erfahren und zuzulassen und dabei die Ruhe des Körpers wahrzunehmen. Man soll vom Therapeuten an den eigenen Atemrhythmus herangeführt werden und ihn als Kraftquelle kennen lernen.
Quellen:
www.athemtherapie.com
http://www.afa-atem.de
Buchtipp:
„Richtig atmen, aber wie?“
Von Verena Schmid-Eschmann
Heyne Wilhelm Verlag, 1998
ISBN 3453132580
Aura-Soma
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Aura-Soma ist eine Kombination von Farb-, Edelstein-, Aroma- und Pflanzensystemen, die einen Wirkungsbereich auf mentaler, geistiger und emotionaler Ebene haben sollen. Der Kunde soll dabei selbst entscheiden, was gut für ihn ist. Er sucht sich aus rund 100 Balance-Ölen vier Flaschen aus, die ihm zusagen. Die erste Flasche zeigt nach Aussage von Vicky Wall (Entwicklerin von Aura-Soma) die Lebensaufgabe an. Die zweite Flasche bestimmt die größten Schwierigkeiten und, wenn der Kunde daran gearbeitet hat, das größte Geschenk, das er bekommen kann, wenn er die Schwierigkeiten überwunden hat. Die dritte Flasche soll offenbaren, wie weit er bisher auf diesem Weg gekommen ist. Die vierte Flasche öffnet dann nach der These von Vicky Wall den Blick in die Zukunft. Nach der Auswahl der Flaschen wird der Aura-Soma-Berater etwas zu den ausgewählten Flaschen sagen können. Aura-Soma soll in jeder Lebenssituation helfen und unterstützend wirken.
Das Wort „Aura” stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt Luft oder leichter Atemzug. Heute bezieht sich dieser Begriff auf das elektromagnetische Feld, das unseren Körper umgibt. Das Wort „Soma” hat seinen Ursprung im Altgriechischen und bedeutet Körper.
Quelle:
www.aura-soma.com/
Buchtipps:
„Aura Soma“
Von Irene Dalichow, Mike Booth
Droemer Knaur Verlag, 2000
ISBN 3426870320
„Aura-Soma“
Von Darsho M. Willing
Heyne Verlag, 2002
ISBN 3453197976
Autogenes Training
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Griechisch: "aus sich selbst hervorgebracht". Eine verbreitete Selbstentspannungs-Technik, wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Sie wurde von dem Berliner Nervenarzt und Psychotherapeuten Prof. Johann Heinrich Schultz (1884-1970) entwickelt und strebt einen Mittelweg zwischen aktiver Anleitung und passivem Geschehenlassen an. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die inneren Erlebniswelten in der Ruhe und die körperlich-seelische Entspannung. Um diese zu erreichen, bedient sich das Verfahren suggestiver Methoden, die als Autosuggestion zu bezeichnen sind. So soll ein Gleichgewicht zwischen Spannung und Entspannung erreicht werden, das einer Störung der Gesundheit und des Wohlbefindens durch anhaltenden Stress und Spannungsvorgänge vorbeugen kann. Das Konzept des Autogenen Trainings basiert auf vier Pfeilern:
- Spannung und Entspannung
- Konzentration und Ruhe
- Training und Lernen
- Umschalten im Nervensystem und Ausbreitung von Entspannung im Körper
Das Autogene Training wird stets in entspannter Haltung durchgeführt und enthält Schwereübungen zur Muskelentspannung, Wärmeübungen zur Entspannung der Blutgefäße, Herzübungen zur Beeinflussung der Herztätigkeit, Atem-, Sonnengeflechts- und Kopfübungen. Ziel ist es, sowohl körperlich als auch psychisch eine positive Veränderung sonst nicht beeinflussbarer Körperfunktionen und Empfindungen zu erreichen. Seelische Spannungszustände sollen ausgeglichen, Verkrampfungen gelöst und Schmerzen gelindert werden. So dient Autogenes Training der allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens. Es wird auch eingesetzt, um die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Avangahana
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Ein Kräutervollbad mit Ölen, das auf Grundsätzen der altindischen Gesundheitslehre Ayurveda basiert. Avangahana wirkt harmonisierend und entspannend und kann zu jeder Zeit wahrgenommen werden.
Siehe auch Ayurveda
Ayurveda
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Das Wort Ayurveda stammt aus der alten indischen Hochkultur und setzt sich aus "Ayur" = "langes Leben" und "Veda" = "Wissen" zusammen; es beschreibt demnach die Lehre vom langen (und gesunden) Leben. Die Lehre von den drei sogenannten Doshas (oder Bioenergien) bilden den Kern des Ayurveda. Vata, Pitta und Kapha, so die Namen der drei Doshas, bestimmen alle leibseelischen Funktionen. Krankheiten entstehen dann, wenn die Doshas ins Ungleichgewicht geraten. Ziel der Behandlung mit Ayurveda ist weniger ein schnelles Beseitigen der Beschwerden, sondern vielmehr eine ganzheitliche Umstimmung in Körper, Seele und Geist. Deshalb liegt der Schwerpunkt in der Ayurveda-Behandlung auf dem Annehmen einer gesunden Lebensweise und damit auf dem Erhalt der Gesundheit.
Eine sehr wichtige Rolle spielt die Ernährung. Sie beeinflusst über den Stoffwechsel direkt alle Organe. Deshalb werden viele Arten von pflanzlichen und mineralischen "Diäten" angewendet, je nach der Modalität der zu beeinflussenden Doshas. Auch Ratschläge zur Lebensführung, Meditation, Tiefenentspannung, Atem- und Körperübungen, individuelle (Öl-)Massagen sowie der Einsatz von Musik und Kunst gehören zum Repertoire der ayurvedischen Medizin. Ayurveda ist in diesem Sinn keine Krankheits-, sondern eine ausgesprochene Gesundheitslehre.
Typische Anwendungen in Wellness-Hotels sind:
- Abhyanga: Öl-Ganzkörpermassage. Sie kann von einem Therapeuten oder als Synchronmassage gleichzeitig von zwei Therapeuten ausgeführt werden.
- Garshan: Seidenhandschuh-Massage
- Marmatherapie: Massage vitaler Punkte
- Pizichilli: die "Königliche Therapie", Ganzkörper-Synchronmassage unter dem warmen Ölstrahl; ausleitend
- Shirodhara: fließender warmer Ölstrahl auf die Stirn; vegetativ ausgleichend wirkend
- Svedana: Kräuterdampfbad
- Udvarthana: gewebeaktivierende Kräuterpaste-Massage
- Vishesh: Tiefenmassage
Zusatzinfos:
www.ayurveda-portal.de